Gymnasium „In der Wüste”
Schülerbegleitung, Begabungsförderung, MINT-EC-Schule, Europaschule, Musikprofil, Sportfreundliche Schule

Der Besuch des Bundespräsidenten am 18. März 2009

Gästebucheintrag des Bundespräsidenten
Gästebucheintrag des Bundespräsidenten

 "Ich bin wirklich angetan. Es war ermutigend, mit Ihnen zusammen zu sein." Mit diesen Worten lobte Bundespräsident Horst Köhler am Ende seines Besuches am 18. März 2009 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer für ihr vielfältiges Engagement.

Als im Februar 2009 Vertretungen des Bundespräsidialamts und der Niedersächsischen Staatskanzlei das Gymnasium „In der Wüste“ besuchten, wichen die letzten Zweifel: Dem Gymnasium „In der Wüste“ wird eine große Ehre zuteil. Zweifelsohne darf der Besuch des Bundespräsidenten Professor Dr. Horst Köhler und seiner Frau Eva Luise Köhler im März 2009 in der Schule als ein herausragendes Ereignis, auch als besondere Anerkennung der geleisteten Arbeit gewertet werden. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Christoph Schüring und dem Vortrag der Schulhymne führten zwei Schülerinnen zusammen mit Frau Wipperfürth den Gast durch die Gärten der Weltreligionen. Im asiatischen Garten trugen er und seine Frau sich in das Gästebuch der Schule ein. Dort wurden ihm auch Gastgeschenke des Gymnasiums „In der Wüste“ sowie einer französischen und einer bosnischen Schülergruppe überreicht, die im Rahmen eines Austausches die Schule besuchten. Anschließend stellten Schülerinnen und Schüler dem Bundespräsidenten in einer Gesprächsrunde eine Reihe ganz unterschiedlicher schulischer Projekte vor. Die Übernahme von Verantwortung durch Schülerinnen und Schüler und damit verbundene Chancen der Persönlichkeitsentwicklung waren gemeinsames Merkmal der erörterten Projekte.

In dem Gedankenaustausch wurde deutlich, dass Persönlichkeitsentfaltung dabei mit der Ausbildung von Sensibilität einhergeht, der Pflicht, dem Mitmenschen empfindsam zu begegnen. Thematisiert wurde damit insbesondere auch die Erziehung zu einem konstruktiven, zu einem gewaltfreien Umgang mit Konflikten, zu Toleranz und Frieden. Der Bundespräsident stellte heraus, dass im täglichen Leben und Erleben immer wieder ein sich gegenseitiges Respektieren, eine umfassende gegenseitige Wertschätzung anzustreben sei. Eingebettet in soziales und politisches Lernen müsse Frieden immer wieder bewahrt oder bisweilen auch
mühsam erarbeitet werden.

Abends fügte er beim Bürgergespräch im Medienzentrum der Neuen Osnabrücker Zeitung mit Blick auf die vorgestellten Projekte anerkennend hinzu: "Das ist auf ganz wundervolle Weise wirklich Friedenserziehung, eine Kultur aufbauen durch praktisches Tun, sich um den Nächsten zu kümmern, ob es nun jüngere Kollegen aus der Schule oder aus dem Ausland sind." Mit Blick auf das Engagement des Kollegiums ergänzte er: "Die Lehrer sind toll, sie geben den Raum, viel zusätzliche Arbeit steckt dahinter, wir können in jedem Fall den Lehrerinnen und Lehrern nicht genug danken." Herr Schüring hat dem Bundespräsidenten im Namen der Schule für seinen Besuch ganz herzlich gedankt.

 

Video zum Besuch des Bundespräsidenten

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