Gymnasium „In der Wüste”
Schülerbegleitung, Begabungsförderung, MINT-EC-Schule, Europaschule, Musikprofil, Sportfreundliche Schule

Bau und Erstellung der Gebäude für die Schulimkerei

Planung und Konzeption

Beim Bau imkerlicher Wirtschaftsgebäude sind insbesondere die Bedürfnisse der Bienenvölker zu beachten, darüber hinaus aber auch die Betriebsabläufe rund um die Honiggewinnung, Wachsverarbeitung, Beuten- und Rähmchenpflege usw. Da unsere Schulimkerei auch als Lernort und Lehrbienenstand fungieren soll, sind entsprechende Ausstattungsmerkmale für Führungen und Ausbildung zu integrieren. Gleichzeitig sollen unsere Gebäude sich harmonisch, aber dezent in das Gesamtgefüge unseres Bienengartens einfügen und dabei das Gesamtkonzept der Regionalität erfüllen. Das alles war keine leichte Aufgabe für unseren Architekten! Dennoch ließ sich Herr Dipl. Ing. Jörn Watermann nicht abschrecken und unterstütze uns unermüdlich bei der Realisierung dieses Vorhabens. Die Ideen aus der AG konnte er mit professionellem Blick in einen tragfähiges Plan mit Skizzen, Statik, Bauantrag etc. umsetzen. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese umfassende Unterstützung!

 
 
 

Fundamenterstellung: Kooperation mit dem Berufsschulzentrum Westerberg

Der Fundamentaushub konnte in bewährter Manier durch die Auszubildenden der BBS Haste bewerkstelligt werden. Die Planung, Einmessung und Erstellung der Fundamente wurde dankenswerterweise von Herrn StD Jürgen Schmidt vom Berufsschulzentrum Westerberg koordiniert. Bei den Arbeiten mit seinen Kollegen und Schülern fasste er immer wieder tatkräftig mit an und ließ sich weder von Wind noch von Wetter abschrecken!

 

April 2012: Die Zimmerleute stellen die Häuser auf

Direkt nach Ostern waren alle Balken gesägt und vorgezimmert angeliefert. Unsere Zimmerleute Axt und Berkemeyer setzten gleich eine Zielmarke: Richtfest nach einer Woche! In der Tat nahmen nach wenigen Tagen die Gebäude ihre Formen an. Die schweren Eichenbalken mussten mit dem Kran gewuchtet werden. Schon zum Monatsende war die Verschalung fertiggestellt und die ersten Dachbahnen zum Regenschutz angebracht. Anfang Mai werden dann die Dachdeckerarbeiten abgeschlossen und Regenrinnen monziert sein.  

"Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!"

Dieser beliebteste Spruch von Herrn Schmidt war in der Tat zutreffend! Die Mauerarbeiten, um das Fundament an das Fachwerk anzuschließen, bedeuteten für alle sehr viel Krabbelei. Nach vielen Einsätzen mit den Berufsschülern und unter tatkräftige Mithilfe seines Kollegen Herrn Brandwitte kann sich Ergebnis sehen lassen. Wir danken herzlich für diese wertvolle Unterstützung!

 
 
 

Schülerpraktikum: Lehmbau

Kurz vor den Sommerferien absolvieren unsere beiden Schüler Cedric und Nam ihr Betriebspraktikum im Lehmbau auf der Baustelle "Bienenhäuser". Zunächst sollen alle Gefache mit Lehmsteinen vermauert werden. Bis Ende September konnten mit Hilfe der AG schließlich alle Gefache geschlossen werden. Lukas war mächtig stolz, als wir den letzten Stein gesetzt hatten! Das Verputzen kann erst nach einer "Durchwinterung" und Trocknungsphase beginnen.

 

Pflasterarbeiten am Bienenstand

Alle Gebäude sollen einen gepflasterten Boden bekommen, wiederum mit Penter Klinker. Die Arbeiten finden in altbewährter Kooperation mit den Auszubildenden im GaLABau der BBS Haste statt. Der langanhaltende Winter verhindert die rechtzeitige Fertigstellung vor Beginn der Bienensaison. Durch eine zweitägige Sonderaktion mit den Auszubildenden der Firma Meyer zu Hörste in den Osterferien können die Bienen dennoch rechtzeitig auf der fertigen Pflasterfläche ihr neues Zuhause finden.

Verputzen und Abschlussarbeiten

Kurz vor den Sommerferien 2013: Mal wieder bieten wir ein Praktikum auf der Baustelle an. Nachdem das Gebäude einmal durchwintert hat, kann es nun verputzt werden. Ina und Alessa erledigen den Vorputz, den Abschluss lassen wir von den Profis machen. Danach heißt es nur noch Anstreichen als Wetterschutz. Den letzten Handgriff hat sich Herr Uhlmannsie nicht nehmen lassen, indem er die Steintafel zur Einweihung mit angebracht hat.

 
 
 

Elektroinstallationen - ein weiteres Beispiel schulischer Kooperationen

Wie sollen nun eigentlich die ganzen Spezialgeräte für die Imkerei betrieben werden? Ohne Strom geht heute gar nichts mehr! Nach der Erschließung durch die Stadt Osnabrück konnten wir die Berufsbildenden Schulen des Landkreises - Brinkstraße gewinnen, die Elektroinstallationen durchzuführen. Die große Gruppe wurde so eingeteilt, dass für jedes Häuschen ein Team zuständig war. Von der Schaltplanung über die Beschaffung bis zur Fertigstellung des technischen Prüfprotokolls konnten die Schüler jeden einzelnen Schritt praktisch mitgestalten. In zwei Fachpraxistagen war die Anlage fertiggestellt. Wir danken den engagierten Lehrerkollegen, Herrn Schmidt und Herrn Jakubietz sowie der Firma HVS Schmedt für die Unterstützung mit Materialien.