Gymnasium „In der Wüste”
Schülerbegleitung, Begabungsförderung, MINT-EC-Schule, Europaschule, Musikprofil, Sportfreundliche Schule

Kartierung, Vermessung, etc.

Erfassungsmethoden der vorgefundenen Situation auf der Brache

Als erste Annährung an die Herausforderung "Umgestaltung der Brache" haben wir zunächst einmal versucht die Fläche zu vermessen und zu kartieren, bevor wir die Pflanzen bestimmten. Dabei stellte sich heraus, die Hauptfläche Fläche knapp 900 m² groß ist. Sie ist entgegen erster Eindrücke nicht ganz rechtwinklig, was uns bei den zeichnerischen Umsetzungen einige Mühen gekostet hat. Ein Abgleich mit den offiziellen Plänen konnte Bestätigung und Abhilfe schaffen.

Der Pflanzenbestand gliederte sich in einen mit einzelnen Bäumen duchsetzten Heckensaum und die eigentliche Brachefläche im Zentrum mit eigenständiger Sukzession, das heisst, einer von selbst entstandenen Pflanzendecke, die sich von Jahr zu Jahr änderte. Bezüglich der genauen Bestimmung des Bestandes mussten wir zunächst eingestehen, dass unsere Pflanzenkenntnis zunächst sehr lückenhaft war. Unter Mithilfe von Fachleuten konnten aber im Laufe der Arbeiten die meisten Arten bestimmt werden.

Beeindruckend war der von Jahr zu Jahr dichter und höher werdende Bewuchs, vor allem in Form von jungen Erlen. Zu Beginn der Arbeiten Anfang 2009 waren diese noch etwa hüft- bis schulterhoch. Beim Entkusseln im September 2010 hatten sie dann schon eine Höhe von vier bis sechs Metern. Diese Dynamik machte deutlich, wie notwendig die Umgestaltung war, da die Fläche kaum noch zu durchdringen war und sich mehr und mehr Unrat darin wiederfand.

Darüber hinaus machten wir Bodenproben mit dem Bohrstock um uns einen ersten Überblick zu Bodenaufbau und möglichen Altlastenfragen zu verschaffen. Hieraus resultierte die vertiefende Analyse in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule (siehe auch Thema "Altlasten").