Gymnasium „In der Wüste”
Schülerbegleitung, Begabungsförderung, MINT-EC-Schule, Europaschule, Musikprofil, Sportfreundliche Schule

Von der Brache zur Nachhaltigen Bildung

Inwertsetzung einer Fläche am Gymnasium "In der Wüste", Osnabrück

Zwischen den Schulhöfen des Gymnasiums und der Realschule befindet sich eine Brachfläche, das heißt eine Fläche, die ohne jegliche Benutzung oder Gestaltung sich selbst überlassen worden ist. Bis zum Jahr 2004 hat sich hier eine gepflasterte Fläche mit überdachten Fahrradständern befunden. Aufgrund von Baufälligkeit sind alle Bauteile entfernt worden. Im Laufe der Jahre ist diese allerdings zusehends verwahrlost und vermüllt. Die mittlerweile flächendeckende Zuwucherung ist zwar einerseits interessant, andererseits aber als schulische Fläche kaum noch zu durchdringen und steht damit den Schülern nur noch sehr eingeschränkt zur Verfügung. Aus diesem Grunde wurde Ende 2008 eine Arbeitsgemeinschaft mit dem vorläufigen Namen „AG Brache“ gegründet. Ziel ist es, aus dieser Fläche eine für die Schulgemeinschaft attraktive Fläche zu gestalten, die auch dem Unterricht in möglichst vielen verschiedenen Fächern dienlich sein kann (nach Jahrbuch GidW 2009, verändert).

Luftbild des Gymnasiums "In der Wüste". Die Brachefläche im Umbau ist am linken mittleren Bildrand am tropfenförmigen Wegenetz bereits zu erkennen.
Lage der Brachfläche auf dem Schulgelände

Ausgehend von den 2005 eröffneten drei Atriumsgärten, den "Gärten der Weltreligionen", welche einen stärker repräsentativen Charakter haben, sollte ergänzed dazu auf der Brache eine attraktive Schulhoffläche erzeugt werden, die unter den konkreten Nutzungsanforderungen und Forschungsfragen von Schülerinnen und Schülern einen dynamisch gestaltbaren Ort gibt. Nach Abwägung sehr unterschiedlicher Gartenkonzepte stand der Fokus schließlich auf der Schaffung einer Insel der Biodiversität im urbanen Raum (Stadtteil Wüste). Nicht nur im internationalen Jahr der Biodiverität, sondern auch darüber hinaus sollte diese Herausforderung an die Zukunft in der Schulkultur bewusst gemacht werden.

Gleichzeitig hat sich völlig unabhängig von der Brachegestaltung eine Schulimkerei gegründet, die sich selbst in Form einer nachhaltigen Schülerfirma, der BidW S-GmbH, organisiert. Eine Verbindung beider Ansätze auf der Brache liegt somit auf der Hand.

Daraus resultiert unser Nutzungskonzept:
Schaffung eines schulübergreifenden didaktischen Raumes für die Schulimkerei mit den dazu erforderlichen Wirtschaftsräumen und einer die heimische Nutzpflanzenvielfalt repräsentierende Bienenweide, zudem Insektenhotels für andere nicht staatenbildende Hautflügler; Standort auf dem Gelände des Gymnasiums „In der Wüste“ in Osnabrück.