Gymnasium „In der Wüste”
Schülerbegleitung, Begabungsförderung, MINT-EC-Schule, Europaschule, Musikprofil, Sportfreundliche Schule

Gärten der Weltreligionen

In den Jahren 2001-2004 wurden die drei Innenhöfe des Gymnasiums „In der Wüste“ zu „Gärten der Weltreligionen“ umgestaltet. Dank der finanziellen und praktischen Unterstützung vieler Förderpartner, Sponsoren und Institutionen, aber auch dank der tatkräftigen Mithilfe der gesamten Schulgemeinschaft konnten sie im Juni 2005 eröffnet werden.

Die Gärten sind inzwischen:

  • Orte der Ruhe und Besinnung im Schulalltag 
  • Lebendige Lernorte 
  • Orte der Begegnung mit Menschen aus vielen Religionen und Kulturen aus der Stadt Osnabrück und darüber hinaus 
  • Veranstaltungsorte für Konzerte, Vorträge und Ausstellungen 

Islamisch-maurischer Garten

Plan des islamisch-maurischen Gartens
Islamisch-maurischer Garten (Plan)
Foto des islamisch-maurischen Gartens
Islamisch-maurischer Garten

Mittelpunkt des Gartens ist ein zentrales Wasserbecken, das über Wasserrinnen mit fünf Ablaufbecken verbunden ist. Die Rinnen mit den unterschiedlich gestalteten Becken stehen symbolisch für die fünf Säulen des Islam:

  • Bekenntis zu Allah 
  • Wallfahrt nach Mekka 
  • Pflichtabgabe 
  • fünfmaliges tägliches Gebet 
  • Fasten im Ramadan 

Darüber hinaus ist der Garten durch zwei wesentliche Elemente geprägt: Die Paradiesvorstellung des Koran (Sure 47, 16f.) und die maurische Gartenarchitektur. Dennoch soll dieser Garten kein authentisches, sondern ein symbolisches Abbild eines islamischen Gartens sein.

Asiatischer Garten der Erleuchtung

Plan des asiatischen Gartens
Asiatischer Garten (Plan)
Foto des asiatischen Gartens
Asiatischer Garten

Da asiatische Gärten überwiegend Schau- und Meditationsgärten sind, hat unser Garten den Charakter einer Ruhezone, eines ruhenden Pols inmitten der Schule. Die charakterischen Merkmale eines asiatischen Gartens „Berg”, „Baum” und „Wasser” sind durch große Steine, charakteristische Pflanzen und geharkten Kies symbolisch aufgegriffen. Im Zentrum des Gartens steht der „Baum der Erleuchtung” - als Symbol für den Baum (Ficus religiosa) unter dem Buddha Erleuchtung erlangte. Im Osten des Stammes liegt ein einzelner großer Stein, der so genannte Diamantthron. Auch er ist ein Symbol der Erleuchtung.

Jüdisch-christlicher Paradiesgarten

Plan des jüdisch-christlichen Gartens
Jüdisch-christlicher Garten (Plan)
Bild des jüdisch-christlichen Gartens
Jüdisch-christlicher Garten

Der Paradiesgarten soll ein Ort der Begegnung und gemeinschaftlicher Aktivitäten bei Schulveranstaltungen sein. Diese anthropologische Sichtweise wird in der Anlage des Gartens als Bühnenraum mit biblischen Symbolpflanzen verdeutlicht. Das Zentrum des Gartens ist vollständig mit einem blauen Bodenbelag ausgestattet, der gleichzeitig das für den Garten lebenswichtige Wasser, aber auch den Himmel als eine unserer Paradiesvorstellung symbolisiert. Auf die Vertikale der Gottesbeziehung verweist eine überdimensionale Himmelsleiter (Jakobsleiter). In der blauen Fläche steht ein einzelner Baum, der den Baum der Erkenntnis symbolisiert.