1Nachdem die beiden Projekte „Grippewellen im Schulalltag – stoppen, aber wie“ (von Alicia Dälken und Sally Riek) und „Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee…Stimmen die Bauernregeln aufgrund des Klimawandels immer weniger?“ (von Jan Kniefert) auf dem Regionalwettbewerb Jugend forscht in Lingen jeweils den ersten Platzt belegten und eines der Projekte sogar den Sonderpreis für Kreativität gewann, konnten die Projekte sich nun auch auf Landesebene beweisen. Der Landeswettbewerb Jugend forscht in Niedersachsen fand in Clausthal-Zellerfeld statt. Bei dem Landeswettbewerb handelt es sich ähnlich wie beim Regionalwettbewerb um eine mehrtägige Veranstaltung.

Am ersten Tag, dem Montag reisten die Teilnehmer an und nahmen, insofern sie wollten an einer Führung durch ein Forschungsinstitut der TU Clausthal teil. Diese Führung war nicht nur theoretisch orientiert, sie bezog die Teilnehmer mit ein. So konnte zum Beispiel alter Elektroschrott geschreddert oder Kupfer auf einem Goldwaschtisch gewaschen werden. Während des ersten Tages wurden weiterhin auch die Zimmer in der Akademie des Sports bezogen. Am Ende des Tages trafen sich noch einmal alle SchülerInnen im Kuppelsaal der TU zu einem gemeinsamen Workshop.

Der zweite Tag war der Wettbewerbstag. Nachdem am Vortag die Stände aufgebaut worden waren, fanden am Dienstag die Jurorengespräche statt. Jedes Team wurde von mindestens zwei Jurys ca. 30 Minuten lang interviewt. Nach dem Abendessen im Speisesaal des Aulagebäudes trafen sich die JungforscherInnen zu einer Vorlesung in der Stadtbibliothek oder zu einer Führung durch ein Bergwerksmuseum. Zuletzt ließ man den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen.

Am letzten Tag, dem Tag der Siegerehrung, standen die Türen der Aula den Vormittag über der Öffentlichkeit und insbesondere interessierten SchülerInnen aus der Umgebung offen. Zur Feierstunde reisten viele Ehrengäste, unter Anderem der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne, an, um der Siegerehrung beizuwohnen.
Das GidW hatte sich erstmals in seiner bisherigen Geschichte für den Landesentscheid qualifiziert und konnte gleich mehrere Preise gewinnen. Sally Riek und Alicia Dälken gewannen in dem Fachgebiet Arbeitswelt den dritten Platz gegen sieben weitere Teams. Jan Kniefert gewann im Fachgebiet Geo – und Raumwissenschaften ebenfalls den dritten Platz, sowie den Sonderpreis des Bundesumweltministeriums für Klimaschutz. Er setzte sich auch gegen 7 weitere Projekte durch.

Ein Artikel von Jan Kniefert, Klasse 9a